Georg Noeldeke

 

Pressestimmen

"Die Faszination, die von Boismortiers Werken ausging - und noch immer ausgeht - ist anhand dieser Aufnahme [op.31, Paris 1730] gut nachvollziehbar. Noeldeke und seine Mitstreiter spielen geschmackvoll, sensibel und loten die klanglichen Eigenheiten der Gambe vorteilhaft aus. Er lässt dabei immer jenen `bon goût` walten, den auch zeitgenössische Quellen immer eingefordert haben. (...) Theorbe und Barockgitarre als Continuoinstrumente wirken sich sehr vorteilhaft auf die musikakalische und klangliche Gewichtung der Gambe aus.

Noeldeke bereichert das Programm zudem durch seine Komposition `Schatten` (2019) für zwei Bassgamben, eine luzide Studie, die faszinierende Klangwelten eröffnet.

Ingesamt also eine sehr gelungene CD."

(Guido Krawinkel, Klassik heute 5.6.2021 über CD Boismortier op.31")

 

 

"Die Bassgamben von Georg Noeldeke und Rahel Klein bringen den Charme von Boismortiers Musik in die Wohnzimmer oder wohin auch immer. Die Stücke reizen schon beim Zuhören die Musizierlust an. (...) Es säuselt in Terzen, verschiebt sich in fugierten Einsätzen, schwingt im moderaten Dreier durch eine Gigue oder stapft im Zweier durch eine Gavotte. Es trägt immer mal wieder mit Doppelgriffen dick auf. Das macht herrliche Gambensound. Dann klingt es wieder galant und empfindsam. Die beiden Gambisten dieser Aufnahme musizieren mit Geschmack und Esprit. Also eine Aufnahme, die jeder Gambenliebhaber hören will."

(Sabine Weber, Klassikfavori 30.1.20 über CD "Boismortier op.10")

 

"Der Kontrabassist und Komponist Georg Noeldeke holt die große Baßgeige jetzt aus ihrer mürrischen Reserve und stellt sie vor als eine Stimme des 'Belcanto' "

"Dräuende bis wohlige Klanglandschaften werden gezeichnet. Der dunkelzähe Ton der gestrichenen Saiten wird durch verschiedene Battuto-Stricharten erweitert und gelockert, wobei das Bogenholz die Saiten anschlägt."

 (Junge Freiheit; CD-Kritik 2011)

 

"Was der Kontrabaß klanglich vermag, wird in den drei kurzen Stücken 'Stele', 'Frictions' und 'Skizze' von Georg Noeldeke deutlich: Battuto-Stricharten, Glissandi, kombiniert er mit Clusterbildungen, dynamischen Verdichtungen und schroffen Kontrasten kanonischer Linien und perkussiven Elementen."

(Ensemble 1/2012; CD-Kritik)

 

"Die 4-sätzige Sinfonia für Streichorchester wartet nicht mit sperriger Kopflastigkeit auf, sondern entfaltet klangsinnliche Reize, auch zu außermusikalischen Assoziationen. Noeldeke koppelt sehr geschickt Affinitäten zu Bruckner mit Strukturen des Kanons, verbindet choralartiges Innehalten und polytonale Variationsreihen mit Clusterflirren, stellt neben raffiniert verschränkte Polyrhythmen stereotype Ostinati, die Stillstand und Bewegung gleichermaßen darstellen. Starker Beifall für den Komponisten."

​(S. Giebenrath, Pforzheimer Zeitung 1.2.2010

"Viel Ruhe in die Kirche bringen "Les deux Violes", die mit französischer Barockmusik faszinieren. Bezaubernd welche Anmut, Wärme und doch auch energische Kraft von ihrem Spiele auf den 7-saitigen Gamben ausgeht."

(A. Molnar, Pforzheimer Zeitung 3.7.2016)

"Der Kontrabaß von Georg Noeldeke klingt bedeutungsschwanger, knarzig und emotional. Diese Musik dringt tief in den Geist und es dauert nach einem Stück einige Sekunden, bis man sich in der Realität wiederfindet."

(Ron Teeger, Pforzheimer Kurier, 4.10.2016)

"Die Besucher im gut gefüllten Gemeinderaum ließen sich von seidigen Melodiebögen und klangvollen Doppelgriffen der Gamben in Bann ziehen. Im Dialog zwischen Musikern ind ihrem Publikum entstand eine zugleich konzentrierte und entspannte Atmossphäre."

(Pforzheimer Zeitung, 11.10.2018)

"Als große Bereicherung des Abends präsentierte Noeldeke seine reizvolle, etwa neunminütige Komposition "Schatten" für zwei Bassbamben. Hier wird ein vielfarbiges, kontrastreiches Tableau mit beeindruckendem Spannungsbogen zwischen monotonen Wiederholungen und schnellen Läufen, dem Abstieg in tiefste Tiefen und dem Aufschwung in höchste Höhen entfaltet."

(Friedberger Nachrichten, 9.7.2019)

"Weltweit erste Einspielung von Boismortier mit großer Intensität

(...) Die beiden Solisten Noeldeke und Klein bringen ihre historischen Gamben beeindruckend zur Geltung und entgehen dem monochromen Grundklang mit beidhändig frappierender Fingerfertigkeit durch ihre berührend sinnliche Spielweise. Trotz schneller Passagen scheint die Wiedergabe im Modus der Entschleunigung musikantisch traumverloren voranzuschreiten."

(Pforzheimer Zeitung, 10.7.2020)

Besondere Konzerte

18.6.2021 19.00

Paracelsus-Krankenhaus Bad Liebenzell

Solosonaten von C.F.Abel u. J.S.Bach

UA G.Noeldeke: Gavotte en rondeau (2021)

Georg Noeldeke, Viola da Gamba; Erika Shimoda, Tasteninstrumente

25.7.2021  19.00

Spanische u. französische Gambenmusik

Werke von Ortiz, Marais u. Corelli

Stadtkirche Friedberg/Hess. (Orgelsommer)

Georg Noeldeke, Viola da Gamba

Helen Buck, Barockcello

Thorsten Bleich, Theorbe u. Barockgitarre

26.9.2021  11.15

Forum HHG Calw

J.S.Bach: Gambensonaten

Georg Noeldeke, Viola da Gamba

Erika Shimoda, Cembalo

 

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8.2.2020 19.00

Les deux Violes

Georg Noeldeke & Rahel Klein,

Viola da Gamba

"Musikalisches Dreiländereck"

Musik von Schenk. de Fesch, Marais, St. Colombe, Kühnel und Telemann

Ev. Kirche Ravensburg-Weisenau

1.3.2020 17.00

s.o.

Stadthalle Wildberg

 

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3.11.2019 u. 8.11.2019

Duo basso profondo

David Raiser, Violoncello

Georg Noeldeke, Gambe & Kontrabaß

Rossini, Goltermann, Barrière, Noeldeke

Evang. Gemeindezentrum Pfhm.-Huchenfeld

Evang.-method. Kirche Neuenbürg